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Logik ist alles und ohne Logik ist alles nichts. Die Digitalisierung und Vernetzung bestimmen damit unseren Blick auf die Welt. Algorithmen, also der quasi mathematisch-naturgesetzliche Zusammenhang von Zahlen, Daten und Informationen, bilden das Gerüst der „künstlichen“ Intelligenz (kurz KI oder AI, das englische Kürzel für Artificial Intelligence).
Auf den ersten Blick führt heute an KI schon kein Weg vorbei. Oder doch? Man muss dabei ja nicht gleich so fatalistisch denken wie Stephen Hawking. Der jüngst verstorbene Physiker rechnete damit, dass Roboter schon bald die Menschheit vollständig ablösen würden und Künstliche Intelligenz dann als eine „neue Lebensform“ eingestuft werden müsste. Im Silicon Valley gibt es KI auch eine Nummer „kleiner“, aber mit dennoch anspruchsvollen Zukunftsverheißungen. Cognitive-Science, digitalisierte Mensch-Maschine-Interaktion, Alexa, Animoji und Fotoanalyse bei Google sind für Visionäre aus Bay Area nur der Anfang, Autonomes Fahren nur ein logischer nächster Schritt einer immer umfassenderen Vernetzung.
Am Ende des Weges – und der könnte in einer nicht allzu fernen Zukunft liegen – soll Künstliche Intelligenz Einzug in alle Lebensbereiche gehalten haben. Idealerweise natürlich zum Segen der Menschheit, nicht um sie überflüssig zu machen.

Schon jetzt ist Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen der Türöffner in eine Welt neuer Möglichkeiten. Wie zum Beispiel für das Erreichen einer optimalen Kampagnenperformance. WHITE nutzt KI bereits heute sehr erfolgreich, um in Echtzeit aus der Analyse von Millionen Daten und der Zuordnung unterschiedlichster Kontexte aus den jeweiligen Lebenswelten die Interessen und Gewohnheiten potenzieller Konsumenten zu erfassen und daraus passgenaue, individualisierte Marketing- und Sales-Aktivitäten abzuleiten.
In die KI-Analyse von WHITE fließen dazu fünf verschiedene Arten von Daten ein: Consumer Data (Alter, Website Visits etc.), Contextual data (Uhrzeit, Wetter etc.), Creative data (Call to Action, Headline etc.), Campaign data (Clicks, Viewability, Frequency etc.) sowie Cost data ( Spendings für Impression, win/loss beim Bidding).
KI folgt damit der in ihr angelegten mathematisch-informatorischen Logik, Algorithmen stellen quasi in Echtzeit Verknüpfungen von Millionen potenzieller Konsumenten-, Kontext-, Kampagnen-, Kreativ- und Kostensignale her, bewerten diese und machen so eine Kampagne zu jedem Zeitpunkt umfassend transparent und analysierbar.

Dennoch wäre es fatal, das Denken komplett der Künstlichen Intelligenz zu überlassen. Es bedarf immer auch qualitativer Entscheidungen, die sich nicht immer ohne Weiteres im binären Code finden lassen. Wenn beispielsweise im Luxussegment die Millennials als sehr aktive und attraktive Zielgruppe identifiziert werden, rücken in einem automatisierten KPI-Check sehr wahrscheinlich als erstes entsprechende Persona-Merkmale wie Alter und Ausbildungsstand in den Fokus der KI-Kampagnensteuerung. Wir wissen aber aus Erfahrung, dass Millennial-typische Verhaltensmuster eher einer Milieu- und Lebensweltenprägung entspringen. Und dann ist das Millennial-Sein keineswegs primär eine Frage des Alters, sondern vielmehr eine viel weiter reichendere Projektion persönlicher Erwartungen und eines präferierten Lebensweltenzuschnitts.
Social Networking ist längst nicht mehr das primäre Digitalmerkmal der Generation Y und Z. Die Babyboomer, also die heute 50- und 60-Jährigen, sind mindestens genauso scharf auf Social-Media-Marken-Erlebnisse. Mit anderen Worten: Es lohnt sich, ganz genau hinzuschauen, ein Gespür für Milieus und ihre Dynamik zu bekommen und daraus den einen originären, kreativen Gedanken zu fassen, aus dem eine Strategie werden und darauf aufbauend KI mit der grenzenlosen Kraft ihrer Algorithmen wirken kann. An der qualitativen Entscheidungskompetenz und am „Brain“ der Profis führt gerade im Luxusmarketing kein Weg vorbei.

Aber wie schneidet eben ein solches „Brain“ im direkten Vergleich mit KI ab? Dazu hat WHITE unlängst gemeinsam mit einem Kunden einen KI-Feldversuch im Programmatic Advertising gestartet: eine Kampagne zu jeweils gleichem Budget einmal mit und einmal ohne KI-Unterstützung.

Das Ergebnis: Mit KI erzielte das Programmatic Advertising die dreifache Menge an Page-Impressions und dadurch auch signifikant mehr Klicks. Allerdings musste das KI-System erst einmal seine „Lernphase“ durchlaufen und dazu Daten für die fortlaufende Optimierung sammeln. In dieser Zeit erzielte die von uns „händisch“ gesteuerte Kampagne ohne KI im Durchschnitt noch etwas bessere Klick- und Conversion-Raten. WHITE hatte aufgrund der eigenen Markterfahrung vorab ein „empirisches“ Targeting eingestellt und konnte so im ersten Zug schnell und treffsicher die „richtigen“ User ansprechen.

Das Learning aus diesem Feldversuch: Künstliche und „natürliche“, auf Erfahrung und Wissen basierende Intelligenz können sich durchaus attraktiv ergänzen und sind dann kreativ wie technologisch state of the art. KI-Kampagnen wirken, wenn sie echtes Wissen an die Stelle von Vermutungen und Annahmen setzen. Dies ist die essenzielle Grundlage für selbstlernende Systeme, die ihre Vorteile durch eine fortlaufende Optimierung und die Anpassung an sich verändernde soziale und wirtschaftliche Umfeldbedingungen ausspielen. Messbar wird dies durch zum Beispiel Klickraten (CTR), die exakt getrackte Reichweite oder auch Conversion und Leadgenerierungen.
Das alles klingt komplex und ist es auch. Die kluge Verbindung von menschlicher und künstlicher Intelligenz macht diese Komplexität jedoch heute jederzeit handhabbar und steuerbar. Auf der Grundlage originäre kreativer Ideen von Profis heben Data-Analytics in Verbindung mit Programmatic Advertising KI-Kampagnen auf ein neues, höheres strategisches Level. Die Logik dahinter: Werbung und Marketing rechnen sich – für die, die mit leistungsfähigen Systemen und digitalem Verstand einfach mit allem rechnen. KI ersetzt dabei nicht das Denken und das kreative Konzipieren, liefert aber Tools und Kapazitäten, mit denen intelligentes Campaigning – so gänzlich analog – richtig Spaß macht.

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